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SAW 3

INHALT:
Jigsaw (Tobin Bell) ringt mit dem Tod. Das Krebsgeschwür, von dem der Zuschauer schon seit dem ersten Teil Kenntnis hat, hat sich im Schädel von Jigsaw ausgebreitet. Nur die Maschinen halten das psyhopathische Genie noch am Leben. Doch obwohl er bewegungslos im Krankenbett liegt, hat er noch immer alle Fäden in der Hand. Mithilfe seines Schützlings Amanda (Shawnee Smith) entführt er zwei menschen in seine bizarre Komandozentrale: die Hirnchirurgin Dr. Lynn Denlon (Bahar Soomekh) und den jungen Familienvater Jeff (Angus Macfayden), die er in grausamen Prüfungen dazu bringen will, den Wert des Lebens zu erkennen. Dr. Denlon muss Jigsaw dazu am Leben erhalten, bis Jeff seine Prüfungen durchlaufen hat. Aber es gibt noch mehr Prüfungen und Jigsaw spielt noch viele Spiele…

KRITIK:
Der Film setzt an genau dem Punkt an, an dem der zweite Teil aufgehört hat - und das ist schon der erste Vorteil. Es gab genug ungeklärte Fragen, eine davon wird gleich mal gelüftet, bevor es richtig los geht. Und so sieht man sich in den ersten drei Minuten schon mit dem konfrontiert, das Regisseur Bousman vor dem Film versprochen hat: den härtesten Szenen, die man bisher bei SAW gesehen hat. Und nicht nur da. Ich will nicht spoilern, aber der Leser möge sich mal überlegen, wie man den Fuss noch aus der Fuß-Fessel bekommen kann, ohne ihn abzusägen. Ich weiss wirklich nicht, welche Lösung mir lieber gewesen wäre…
Nach dieser fulminanten Einführung in SAW 3 wird es erst mal ein wenig ruhiger, und man befürchtet fast, es bleibt so. Tatsächlich schafft es Bousman, eine Grundspannung zu erhalten, die einen von einer harten Szene zur nächsten schleppt. Handlung kommt glücklicherweise nicht zu kurz, denn der wahre Horrorfan ist nicht auf Splatterszenen alleine aus. Diese sind genau so verteilt, dass sie einen meistens überraschend treffen, die Atmosphäre ist durchgängig düster und bedrohlich. Die Schocks liegen aber in der Betrachtung des Grauens, sie überfallen einen nicht hinterrücks, was manchmal etwas schade ist. Bei einigen Momenten glaubt man einfach an verdudelte Schockmomente – mir hat ein wenig das Zusammenzucken gefehlt. Nein, solche Zuck-Momente kommen kaum vor, dafür ausführliches Grauen, dass sich Zeit lässt, bei dem man manchmal wegschaut, weil man es kaum noch erträgt. So geht es einem auch bei der sehr realistisch gefilmten Hirn-OP-Szene, die ein wenig an HANNIBAL erinnert, nur sehr viel expliziter ist und ein Zwischending zwischen Hommage und Ohrfeige darstellt. Fast hört man den Regisseur sagen: „SO muss man das machen, ihr Luschen!“. Dieser Film ist tatsächlich nichts für schwache Mägen.

Die Geschichte an sich ist logisch und stringent aufgebaut. Denkt man sich zwischendurch noch, dass Jigsaw und Amanda sich selbst untreu werden, löst sich in bewährter SAW-Tradition am Ende alles auf und es stimmt in sich vollkommen. Sehr viel genauer kann ich nicht darüber schreiben, ohne zu spoilern und dem Zuschauer den Spaß zu nehmen.

Hervorzuheben ist die schauspielerische Leistung ganz allgemein in dem Film, allen voran Tobin Bell. Nur selten ist ein Killer auf dem Krankenbett so gefährlich rüber gekommen. Die Kameraführung ist modern und energetisch, man vergisst sehr schnell, dass man im Kino sitzt und befindet sich absolut in der Geschichte.
Das Synchron ist unauffällig und somit gelungen, selten genug heutzutage.

FAZIT:
Diesen Film sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

9 von 10 Punkten.



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Eine Antwort zu “SAW 3”

  1. Hammer Studio Fansite » Blog Archive » SAW 3 - Review im Movieblog online sagt:

    […] Review zu SAW 3: http://sinarius.de/wordpress/?p=123 […]

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