Archiv für November, 2011

2014 - Unser erster Spielfilm in Vorbereitung

Hallo Leute! :-)

Wir gehen es jetzt endlich richtig an! Wie ihr auf www.2014-derfilm.de sehen könnt, starten wir gerade mit dem Crowdfunding für 2014. Ihr findet dort alle Infos.
WIR BRAUCHEN DRINGEND HILFE!

Einen ersten Teaser gibt es natürlich auch schon. :-)

Bitte unterstützt uns! Verbreitet die Links zur Webseite und zum Video! Macht eure Freunde darauf aufmerksam!

Vielen Dank dafür. :-)

Euer,
Chris :-)

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The Resident



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Hammer Film war 2011 sehr fleißig: drei Filme wurden veröffentlicht, darunter auch “The Resident”. Der Film wird in Foren entweder zerrissen oder als durchschnittlicher Thriller beschrieben. Ich hab ihn mir heute endlich auch mal gegönnt - und war sehr positiv überrascht!

Inhalt (DVD-Cover):
Die junge, gutaussehende Dr. Juliet Devereau (Hilary Swank) zieht nach Brooklyn, New York, um nach der Trennung von ihrem Freund ein neues Leben zu beginnen. Das atemberaubend geräumige Loft-Apartment, scheint zu schön um wahr zu sein. Dort wird sie herzlich von dem charmanten Hausherren Max (Jeffrey Dean Morgan) und seinem exzentrischen Großvater August (Christopher Lee) begrüßt und aufgenommen. Aufgrund der bestehenden emotionalen Bindung zu ihrem Ex-Freund, entscheidet sich die verwirrte Juliet, Max’s gut gemeinten aber unangenehmen Annährungsversuche zurückzuweisen. Doch seine unbändige Faszination ihr gegenüber setzt ein perfides Katz und Maus Spiel in Bewegung.
Neben Oscar-Preisträgerin Hilary Swank sind in dem spannenden Psychothriller über Besessenheit und Leidenschaft Jeffrey Dean Morgan (Watchmen) und Christopher Lee (Der Herr der Ringe) in weiteren Rollen zu sehen.



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KRITIK:
Es scheint in einer Zeit, in der mehr Wert auf schnelle Schnitte und reißerische Story gelegt wird, nur schwer zu sein, einen Film durchzusetzen, der eine starke Psychologie in sich trägt und diese ausführlich und explizit darlegt. Unbestritten ist die Kameraführung gut, die Leistung der Schauspieler hervorragend, die Musik atmosphärisch (wenn auch einfach gestrickt).
Meistens wird am Drehbuch gemäkelt: es sei voraussehbar und habe zu wenig Wendungen. Aber diese Wendungen sind das, was viele moderne Filme benutzen, wenn sie zwar viele Ideen für Schockmomente haben, ihre Figuren aber eigentlich nicht kennen und somit dem Publikum gar nicht darstellen KÖNNEN.
Das ist bei “The Resident” anders. Was andere als langatmig empfinden, lässt mir die Zeit, die beiden Menschen kennen zu lernen und den Weg zur Eskalation nicht nur zu sehen, sondern mitzuerleben.
Daß Christopher Lee im ersten neu produzierten Hammer-Film als Gaststar auftritt, ist fast zu wenig gesagt: er hat im ersten Drittel des Films eine vollwertige Rolle, die, und das ist auch die einzige Schwäche des Drehbuchs, leider nicht ausgespielt wird. ER hätte am Ende die Auflösung bringen müssen, das wäre das i-Tüpfelchen gewesen. So bleibt ein immer noch charismatischer Christopher Lee, der nicht zeigen durfte, was aus seiner Rolle alles rauszuholen gewesen wäre.
So oder so ist “The Resident” aber ein Thriller, bei dem man am Ende erst mal durchatmen muss, und das ist immer ein gutes Zeichen.

FAZIT:
Nicht nur für Hammer-Fans ein MUST-SEEN, sondern auch für Freunde des psychologischen Thrillers im Stile eines Hitchcock. Für ein Regiedebüt absolut faszinierend.

8 von 10 Punkten

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