Archiv für Oktober, 2005

PRIVAT: AN DIE NEUEN USER

Mit Freude habe ich festgestellt, dass es auf dieser Seite Neuanmeldungen und Kommentare gibt. Herzlich willkommen. :-)

Diese Kommentare müssen von mir allerdings erst freigeschaltet werden. Und das kann ich, da mein Internetzugang immer noch gesperrt ist, nur am Wochenende tun, habt dabei also bitte ein wenig Geduld. Das Freischalten abschalten kann ich leider nicht, da momentan viele Spambots unterweg sind, die in Foren und Blogs einfach irgendwelchen Müll mit 0190-Seiten senden.

Schreibt bitte trotzdem weiterhin Kommentare, am darauffolgendem Sonntag werden diese spätestens freigeschaltet. Bis dahin liebe Grüsse,

Euer,
Sinarius :-)

Kommentar

KOPFGELD: EIN DOLLAR

Ein Italo-Western mit Burt Reynolds – was es nicht alles gibt. Und dann spielt unser Cannonball-Veteran auch noch einen Indianer namens „Navajo Joe“. So abstrus sich das jetzt anhört, es ist keine Klamotte, und es wurde auch im Synchron (zum Glück) keine daraus gemacht. Es ist ein knallharter, wenn auch ein wenig farbloser Italo-Western, sehr brutal (weswegen am Ende auch bei der ARD-Ausstrahlung ärgerlicherweise gekürzt wurde), aber trotz Handlungsmängel keineswegs langweilig – einfallslos vielleicht, aber nicht langweilig. Reynolds spielt klasse, um ihn herum Italo-Western-Stars wie Fernando Rey. Mir ist diesmal eigentlich zum ersten mal überhaupt ein wahrhaftig dummer Gang-Boss untergekommen – und seine Begleiter stehen ihm da nur selten nicht nach. Aber ist mal was anderes.
Ein absolutes Highlight ist die Musik. Wenn einem der Film sonst nichts gibt, die Musik ist es allein wert, sich vor die Glotze zu setzen. Ich hab zwar den Namen „Ennio Morriccone“ nicht entdeckt, aber ich fress die DVD auf, wenn er seine Finger da nicht im Spiel hatte.
Man sollte den Film mal gesehen haben, damit man weiß, wie gut Reynolds wirklich spielen kann. Bisher wusste ich gar nicht, dass er überhaupt mal in einem Italo-Western mitgespielt hat.

6 von 10 Punkten

Kommentar

UND EWIG SCHLEICHEN DIE ERBEN

„Monthy Python“ meets „Saturday Night Live“ möchte man sich denken, wenn man sich das Casting dieses Filmes ansieht. Eric Idle, Monthy Pythons Galleonsfigur, als Regisseur, Produzent und Hauptdarsteller, daneben „introduced“ John Cleese und schließlich Rick Morales, u.a. bekannt als der Schlüsselmeister aus Ghostbusters, einer der mittlerweile bekannteren aus der Riege von „Saturday Night Live“, nicht zuletzt wegen seiner Hauptrollen in „Der kleine Horrorladen“ und „Liebling, ich hab die Kinder geschrumpft“.
Da könnte man ahnen, dass es ein absolut abgedrehter Film wird, von dem man sich selbst sowie die Lachmuskeln nur schwer erholen. Nun ja, stimmt ja auch irgendwie, aber so Monthy-abgedreht ist er absolut nicht. Ich kann mir vorstellen, dass das für einige Kinogänger damals eine Enttäuschung war. Für mich überhaupt nicht. Monthy Python an sich ist natürlich grandios, aber nicht länger als 45 Minuten auszuhalten.
„Und ewig schleichen die Erben“ ist eine Komödie mit wunderbar englischen Humor, aufgerüttelt durch Moranis amerikanisch-jüdischen Charme. Absolut sehenswert, danach hat man ehrlich Bauchschmerzen, ohne dass man dem Film vorwerfen kann, ins Absurde abgeglitten zu sein. Seit heute einer meiner Lieblings-Eric-Idle-Filme.

8 von 10 Punkten

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HARRY POTTER 1 bis 3

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Das war ein Wochenende: alle drei Potter-Teile auf einen Schlag. Herrlich. Schön zu beobachten, wie aus Kindern Jugendliche werden, und wie aus einem hervorragendem Stück Fantasy-Literatur tolle Filme werden. Dachtre man vor dem ersten teil noch, „hoffentlich macht Chris Columbus daraus kein ‚Harry Potter allein zuhaus“, trauert man ihm im dritten Teil durchaus nach. Gut, die Kinder werden erwachsener, aber muss es die Welt um sie herum auch werden? Ist der erste Teil noch so geschaffen worden, dass man ihn durchaus als Ersatz zum Buch sehen kann (es sind wirklich alle wichtigen Details enthalten) wurde im dritten Teil schon anständig geschludert.
Aber vielleicht ist das auf Wunsch der Autorin Rowling so geworden, wenn man sich das frisch erschienene neue Buch ansieht, ist das Knall-Bonbon-mässige aus dem ersten Teil auch weitestgehend verschwunden, es wird düsterer, endzeitmässiger. Das soll wohl in den Filmen auch schon angedeutet werden
Von der FSK6-Panne mit Potter II will ich gar nicht erst anfangen, weil das ein rein deutsches Problem ist. Zum Glück gibt es den Film in der Schweiz uncut auf DVD.
Fragt sich nur, wie die es tatsächlich hinkriegen wollen, alle geplanten sieben Teile mit den selben Hauptdarstellern zu drehen, da diese eindeutig schneller altern (bzw. erwachsen werden) als die Romanfiguren. Wird sicher noch ein hartes Stück Arbeit. Ich freu mich jetzt schon darauf. J

Teil 1: 10 von 10 Punkten, besser kann ein Roman nicht verfilmt werden.
Teil2: 9 von 10 Punkten, das kommt davon, wenn man perfekt anfängt. ;-)
Teil 3: 7 von 10 Punkten, obwohl das, wenn das Potter-Werk vollendet ist vielleicht noch relativiert werden muss. Zu starke Abstriche in der Geschichte aber werden bleiben.

Kommentare (1)

MITTEILUNG AN MEINE LESER

Wie ihr gemerkt haben werdet, gibt es hier momentan kaum Updates, und wenn, dann gleich einen ganzen Haufen.

Um es kurz zu machen: mein Telefonanschluss wurde gesperrt und mit ihm das DSL (obwohl das bezahlt ist). “Achten Sie mal auf unsere Bedingungen.” ist das einzige, was man mir als Auskunft gab. Nun denn, wird ne Zeit dauern, bis ich wieder regelmässig im Internet bin. Aber es wird nicht lange dauern, bis ich mir danach einen anderen Internet-Zugang zugelegt habe. Ich war mit T-Online immer zufrieden, aber wie die TELEKOM ihre Monopolstellung ausnutzt, werde ich nicht mehr lange unterstützen.

Liebe Grüsse,
euer Chris

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