Archiv für die 'Action Komödien' Kategorie

I, Robot

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Inhalt:
Im Jahr 2035 sind Roboter als Diener der Menschen schon Standard. Detective Del Spooner (Will Smith) vom Chicago Police Department traut den Blechbüchsen aber nicht über den Weg. Wohl deswegen wurde er von dem angeblichen Selbstmörder nach dessen Tod durch sein Hologramm gerufen. Es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass es sich weniger um einen Selbstmord handelt, als vielmehr um programmierte Killer-Roboter, die die Menschheit unterjochen wollen.
Kritik:
Das Thema ist nicht neu, klar. Aber die Umsetzung ist wunderschön geraten. Die Effekte sind recht gut umgesetzt, wenn man auch häufig die Computeranimationen zu deutlich erkennt. Aber der Film lebt weder von der Story, noch von den Effekten. Er lebt vielmehr von einem Will Smith in Hochform, der seine Witze wieder mal gekonnt in einer ernst zu nehmenden Handlung unterbringt. Will Smith schafft es halt immer wieder, als Komiker aufzutreten und einem Film trotzdem nicht zu schaden. Insgesamt ein guter Film mit wenig Schwächen, durchaus sehenswert und in jedem Fall amüsant.

Bewertung:
8 von 10 Punkten: Vor allem wegen Will Smith’s unerreichtem Talent, Komik in einem ansonsten eher dem Standard zuzuordnenden Film unterzubringen.

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CANNONBALL

Cannonball
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Fünf Jahre vor dem ersten der berühmten Highway-Filme mit Burt Reynolds gab es schon einen Film, der “Cannonball” hiess. 1976 drehte David Carradine, da noch frisch in den Köpfen als Kung-Fu-Caine, den ersten Film, in dem es um ein illegales Autorennen ging. Ernsthafter und weniger Starbesetzt, als die Highway-Filme, auch unbekannter (so dass man die DVD um 5 Euro auf dem Krabbeltisch finden kann), aber keinesfalls weniger gut. Eine stringente Story, gemischt mit guten Charakteren, der Slapstick aus den Highway-Filmen (die ja auch das Cannonball-Rennen beschreiben) ist nicht vorhanden, Komik aber durchaus - Tragik jedoch auch… und die einzige Übertreibung findet man in einem finalen Crash, bei dem man sich fragt, wieso plötzlich keiner der Fahrer mehr weiss, wo das Bremspedal liegt. Dass alle Autos bei kleinster Berührung auf amerikanische Art explodieren ist wieder was anderes…

Carradine spielt gut, man sieht, er kann mehr, als nur Grashüpfer-Sprüche ablassen, aber natürlich durften auch hier ein paar anständige Kämpfe nicht fehlen. Amüsante und gar nicht langweilige 85 Minuten.

PS: Es handelt sich um die normale, leider geschnittene, TV-Fassung von MCP-Media, dafür im richtigen Format 4:3 (wobei man da vorsichtig sein muss, wenn man sagt, die uncut-Scheibe von Marketing sein Verarsche, weil nur Balken draufgesetzt wurden. Der Film kann trotzdem mit dem Ziel 1.85:1 gedreht worden sein, auf einem 16:9-TV werden jedenfalls bei Zoom2 keine Köpfe abgeschnitten!).

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MR. & MRS. SMITH

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Beim ersten Teaser im Kino dachte man sich nur ein: „WOW, das ist ja ‚Der Rosenkrieg’ auf Speed.“
Und das haben sich wohl viele gedacht, eine ganze Zeit lang konnte man den Film als DIE Action-Komödie des Jahres verkaufen. Hoffentlich ist es nicht wirklich die beste Komödie, die 2005 zu bieten hat. Der Film hat eine tolle Grundidee und wirklich witzige Einfälle. Aber irgendwie bleibt das alles irgendwo stecken. Mich konnte nicht mal Brad Pitt’s Witz wach halten… Angelina Jolie, für mich eine absolut überbewertete Scauspielerin, brachte mir sowieso noch nie schlaflose Nächte.
Ich bin irgendwann eingepennt, mal sehen, wann ich die Lust verspür, ihn mir noch mal anzusehen.

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