Archiv für die 'Trash' Kategorie

JACK FROST 2

Jack Frost 2 - Die Rache des Killerschneemanns
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Inhalt:
Sheriff Sam Tyler (Christopher Allport) ist von seinem Zusammentreffen mit Jack Frost auch ein Jahr, nachdem er ihn besiegt hat noch immer traumatisiert. Nur mit gemischten Gefühlen verlässt er seine Gemeinde und fliegt mit seiner Familie im Weihnachtsurlaub auf eine Südseeinsel. Sein Freund Joe (Chip Heller) will dort heiraten. Sam nervt seine Umgebung mit Vorahnungen, die sich aber schon bald bestätigen werden. Die Regierung will Jack Frost wieder zum Leben erwecken, ein mehr oder weniger dummer Zufall bewirkt dies auch. Jack Frost ist wieder unterwegs auf seinem blutigen Rache-Trip, und so wundert es nicht, dass sich auf der Tropeninsel bald Leiche an Leiche reiht. Sam ist gefragt. Kann er seinem Trauma Herr werden und sich dem Killerschneemann, der sich diesmal Verstärkung in Form kleiner Killer-Schneebälle mitgebracht hat, stellen?

Kritik:
Der zweite Teil um den mutierten Killerschneemann Jack Frost ist noch eine kleine Ecke blutiger, als der erste Teil, und hat somit endlich die verdiente KJ-Ratifizierung erhalten. (Achtung: es existiert auch eine geschnittene FSK16-Version).
Aber auch in punkto Komik hat sich was getan: der Film ist noch ein Stück abgedrehter, der Humor hat in etwa die Qualität eines schlechten Eis-am-Stiel-Teils. Wieder mal muss man in der absolut richtigen Stimmung sein, wenn man sich diese teils witzige, teils lächerliche Splatter-Komödie ansehen will. Ernsthafte Horror-Fans werden nach 5 Minuten abschalten, wenn sie es überhaupt so lange schaffen. Splatter-Fans sollten sich, auch wenn sie nicht auf dümmliche Dialoge stehen, den Film trotzdem nicht entgehen lassen. Die Gore-Effekte machen Spaß, und diesmal kann man sogar ein oder zwei sündhaft teure CGI-Effekte bewundern (das war ironisch gemeint). Ein Computer-animierter Schneeball kann nicht darüber hinweg täuschen, dass der Killerschneemann immer noch aussieht wie ein Styropor-Berg, aber gerade Splatterfans stehen ja auf handgemachte Effekte. Und die hat man in Jack Frost 2 in Massen.
Der Film hat trotz seines Speeds gewisse Längen, aber vielleicht war ich auch nicht wirklich in der Stimmung, die man für diesen Film braucht. Es macht wieder mal Spaß, den Bemerkungen von Jack Frost zu lauschen, während er eine Blutspur hinterlässt, die so einigen ernsthaften Horrorfiguren zu wahrer Ehre gereichen würde. Am Ende sitzt man da mit einem strapazierten Zwerchfell und kennt einen Partyfilm mehr.

7 von 10 Punkten.

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JACK FROST - DER EISKALTE KILLER

Jack Frost - Der eiskalte Killer
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Inhalt:
Jack Frost ist ein eiskalter Serienkiller, der 38 Menschen auf dem Gewissen hat. Nach seiner Verurteilung wird er durch einen tobenden Schneesturm zu seiner Hinrichtung gebracht. Durch das Wetter kommt es aber zu einem Unfall, bei dem Jack Frost mit Chemikalien in Berührung kommt, die ihn genetisch verändern. Er mutiert zu einem Killerschneemann und kann seinen Aggregatszustand quasi fließend von Eis über Schnee zu Wasser und wieder zurück verwandeln. Er macht sich auf seien Rachefeldzug – sein Ziel: der Sheriff , der ihn eher zufällig hinter Gitter gebracht hat und dessen ganze Gemeinde

Kritik:
Man hat es hier mit einer waschechten Splatterkomödie zu tun. Der Beginn erinnert ein wenig an die Superhelden aus den Marvel-Comics, bei denen auch meistens eine Chemikalie die genetische veränderung hervorruft. Die Sprüche von Jack Frost sind cool und treffen die unterste Humorschublade. Darauf muss man schon gefasst sein, wenn man sich den Film ansieht. Die Gore-Effects sind gut gelungen, der Schneemann an sich hat aber nicht mal die Qualität einer selbstgebastelten Handpuppe. Das alles stört aber nicht den Unterhaltungswert des Films. Er ist witzig und hat für eine FSK16-Freigabe (die wirklich nur auf einer Verwechslung mit dem Film „Jack Frost – Der coolste Dad der Welt“ basieren kann) extrem derbe Splattereffekte. Bis hin zu einer Szene, in der eine Frau von einem Schneemann vergewaltigt wird (fragt euch nicht, warum man in dieser Szene die Karotte des Schneemanns nirgendwo entdecken kann ;-) ) wird man mit Einfällen überrascht, die man so nicht erwartet hat.

Eine Low-Budget-Produktion, der man das auch ansieht und die trotzdem das Zeug zu einem Kult-Party-Film hat. Trash in seiner besten Bedeutung.

8 von 10 Punkten.

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