Worum geht es? Es gibt mittlerweile Webseiten, die so praktisch sind, wie fest installierte Software. Es gibt “Betriebssysteme” (besser gesagt Webseiten, die sich wie ein Betriebssystem anfühlen), alles mögliche Praktische. Und bei manchen Sachen ist es fast störend, erst den Browser zu starten und dann die Adresse einzugeben. Und wenn man gerade an Netbooks denkt, da will man häufig auf bestimmte Seiten (vielleicht das Intranet seiner Firma oder so) besonders schnell zugreifen.
Nun ja, es gibt Lösungen: Programme, in denen man die Netadresse eingibt, ein wenig rumfummelt, und am Ende hat man eine ausführbare EXE-Datei, mit dem Look&Feel eines Programmes. Keine Leiste um eine andere Seite einzugeben, keine Back-Buttons, nichts was an einen Browser erinnert. Und doch ist es eigentlich nichts anderes: Ein schlanker Browser mit dem man nur eine bestimmte Seite besuchen kann. Vom Feeling her wie ein installiertes Programm.
Carsten hat sich mit der Thematik schon seit längerem intensiv beschäftigt, ein Besuch in seinem Blog zu diesem Thema lohnt sich. Daher auch zwei weitere Tips:
ADOBE AIR: http://www.adobe.com/products/air/
Wirkt auf mich besonders interessant. Leider bin ich immer noch nicht dazu gekommen, endlich mal AJAX anständig zu lernen, Flash hab ich auch nicht, aber gerade für diese beiden Technologien soll das ebenfalls kostenlose Adobe Air besonders geeignet sein. Besonders interessant hört sich hier das Adjektiv “plattformübergreifend” an!
Hier gibt es übrigens Programme für Adobe Air: http://www.adobe.com/products/air/
Und hier auch: http://mashable.com/2008/06/06/adobe-air-applications/
Alles drei noch nicht getestet, ich kann also keine Empfehlung aussprechen. Das wird sich aber in den nächsten Tagen ändern. Ich halt euch auf dem Laufenden.